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Neues wohnpartner-Buch über Kultsiedlung Rennbahnweg 27

45 Jahre Rennbahnweg 27: Das Sachbuch „… und plötzlich wieherte ein Pferd“ erklärt den Mythos der Wohnhausanlage.

Auf den ehemaligen Trabrenngründen entstand in den 70er-Jahren die Wohnhausanlage Rennbahnweg 27 für mehr als 7.000 Menschen. Anlässlich des 45. Geburtstags porträtieren die Autor*innen Angelika Zimmermann und Fernand Kreff samt dem gesamten wohnpartner 22-Team in „… und plötzlich wieherte ein Pferd“ die spannende Geschichte der Anlage auf mehr als 200 Seiten. Der Bogen reicht von den „wilden“ Anfängen über die gelungene Sanierung in den 90er-Jahren bis hin zur Sammlung skurriler Geschichten (wie der Haltung eines Ponys am Balkon).

Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál: „Die Siedlung Rennbahnweg 27 präsentiert zu ihrem Jubiläum die vielen Vorzüge, die der soziale Wohnbau in Wien bieten kann: Das soziale Netzwerk mit Jugend-, Nachbarschafts- und Pensionist*innenzentren, Bildungseinrichtungen und nicht zuletzt dem wohnpartner-Lokal ist dicht gesponnen. Ausgiebiger Grünraum als Naherholungsgebiet, Einkaufen ums Eck, eine gute öffentliche Verkehrsanbindung und nicht zuletzt Kunst und Kultur im Gemeindebau runden das Wohnangebot ab und zeigen, dass in Wien die Tradition des Ermöglichens von leistbarem Wohnraum bei höchster Lebensqualität gelebt wird. Das wohnpartner-Buch ‚… und plötzlich wieherte ein Pferd‘ ist eine gelungene Würdigung dieser besonderen Wohnhausanlage und der Menschen, die sie täglich mit Leben erfüllen.“

Donaustadt-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy ergänzt: „Der Rennbahnweg ist eine der schönsten Wohnhausanlagen, die wir in der Donaustadt haben. Die Anlange wurde lange völlig unterschätzt, allein die tollen begrünten Innenhöfe und die Kunstwerke im öffentlichen Raum machen sie zu einem wertvollen Unikat.“

Vom Brennpunkt zum Vorzeigeprojekt

Hartnäckig hielt sich lange Zeit ein durchwachsenes Image der Siedlung, in den meisten Fällen zu Unrecht. Die Stadt setze konstant positive Akzente, mit der Gründung des Nachbarschaftsservices „wohnpartner“ im Jahr 2010 wurden weitere gesetzt. Gemeinsam mit den Bewohner*innen wurden vor Ort viele erfolgreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um das Zusammenleben am Rennbahnweg harmonisch zu gestalten. Neben der Konfliktvermittlung und der sozialen Beratung sind dies die Nachbarschaft stärkende Initiativen wie etwa der 1. Wiener Gemeindebauchor oder die Projekte „Gemeinsam.Sicher“, „Kunst und Kultur am Rennbahnweg“ bzw. „Müllpoesie“.

„Gute Nachbarschaft entsteht häufig nicht von alleine, gerade wenn so viele Menschen in einer Siedlung zusammenwohnen wie am Rennbahnweg. wohnpartner fördert das nachbarschaftliche Miteinander seit vielen Jahren mit Erfolg. Heute ist hier das Zusammenleben von Zusammenhalt, Vielfalt und Toleranz geprägt“, zieht wohnpartner-Bereichsleiterin Claudia Huemer Bilanz.

Geschichte und Geschichten 

Das Buch zeichnet ein lebendiges, vielfältiges Bild vom Leben am Rennbahnweg. Dokumentiert werden die Anfänge des Areals als Pferdegestüt und der Weg zur Eröffnung des Wohnparks Trabrenngründe. Bewohner*innen der ersten Stunde und beruflich mit der Wohnhausanlage verbundene Personen wie Architekten, Hausverwaltung und soziale Institutionen kommen ebenfalls zu Wort. Nicht vergessen wird auch auf skurrile Geschichten. So soll ein Bewohner bei einer Tombola ein Pony gewonnen haben, das er kurzerhand auf seinem Balkon unterbrachte. Gegen ein paar Schillinge – so wird erzählt – sollen die Kinder aus der Umgebung auf dem Tier reiten haben dürfen.

Buch ist kostenlos bei wohnpartner erhältlich

Alle, die gerne ein Exemplar des Buchs hätten, können es sich kostenlos in der Donaustadt abholen. Die Adresse: wohnpartner-Lokal Rennbahnweg
1220 Wien, Rennbahnweg 27/3/R2, Telefon:  01/24503-22090.
 

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