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ZeitzeugInnen aus dem Goethe-Hof gesucht

wohnpartner begibt sich nun auch im 22. Bezirk auf historische Spurensuche. BewohnerInnen, die etwas über den Lebensalltag und das Zusammenleben in den 1930er, 1940er und 1950er-Jahren zu erzählen haben, sind eingeladen, sich bei wohnpartner zu melden.

„Können Sie sich noch erinnern an das Baden im Tröpferlbad, an Nachbarschaftshilfe und das Zusammenleben mit Zugewanderten aus den Ländern der ehemaligen Donau-Monarchie? Kennen Sie jemanden, der in dieser Zeit im Goethe-Hof gelebt hat? Besitzen Sie alte Fotos, Filme oder andere Dokumente?“ Mit diesen Fragen wendet sich das wohnpartner-Team 22 kurz vor der Sanierung der Wohnhausanlage an die BewohnerInnen und die Öffentlichkeit, um Material für ein ZeitzeugInnen-Projekt zu einem der bekanntesten Gemeindebauten Wiens zu sammeln. Für Ende Oktober sind eine Ausstellung und eine Broschüre geplant. Ziel ist es, insbesondere den Austausch zwischen den Generationen zu stärken.

Der Goethe-Hof – ein Gemeindebau schreibt Geschichte/n

Zu medialer Berühmtheit gelangte die Wohnhausanlage in den 1990er-Jahren durch die populäre Fernsehserie "Kaisermühlenblues". Der große Gemeindebau in der Schüttaustraße 1-39 in Kaisermühlen wurde im Jahr 1930 fertig gestellt. In den 677 Wohnungen wohnen heute rund 2.000 Menschen. Der Goethe-Hof ist bereits das dritte ZeitzeugInnen- Projekt. Mit dem Einblick in unterschiedliche Lebenssituationen stärkt wohnpartner das Verständnis für einander und unterstützt das Gemeinschaftsgefühl. Darüber hinaus liefern diese Projekte einen Beitrag zur Dokumentation des Zusammenlebens im Gemeindebau im Laufe der Zeit.

Wer Material aus jener Zeit besitzt und dies für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchte, oder interessante Geschichten von früher zu erzählen hat, kontaktiert das wohnpartner-Team 22 bis zum 31. März 2014 unter der Telefonnummer 01/ 24 503 22080.

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