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21., Quartier „An der Schanze“_BPL_G1

© www.oln.at

HINWEIS: Wohnungssuchende können sich ab 24.2. unter www.wohnberatung-wien.at für dieses Planungsprojekt eintragen.

Mittels zweistufigem Bauträgerwettbewerb wurden zehn Bearbeitungsgebiete zur Realisierung empfohlen und bilden gemeinsam das neue Stadtquartier „An der Schanze“. Insgesamt sollen rund 1.500 Wohnungen, ein Studentenwohnheim, Grätzelcafés, bauplatzübergreifende Gemeinschaftseinrichtungen sowie ein Kindergarten auf dem Areal errichtet werden. Der Fokus liegt insbesondere auf leistbarem Wohnraum mit hoher Wohnqualität sowie der Unterstützung von Alleinerziehenden.

Wohnwildnis: Ökologische und Soziale Nachhaltigkeit

Das Neubauprojekt „Wohnwildnis“ besteht aus zwei Baukörpern und umfasst insgesamt 60 von der Stadt Wien geförderte Mietwohnungen, davon 20 SMART-Wohnungen. Weitere 28 freifinanzierte Wohnungen werden direkt über den Bauträger vergeben.
Die Erschließung erfolgt über drei natürlich belichtete Stiegenhäuser
Das von der Stadt Wien geförderte Projekt zeichnet sich durch besondere Nachhaltigkeit aus. So wird es als Niedrigenergiehaus ausgeführt, erhält eine umfangreiche Dachbegrünung und auch das Bauproduktemanagement erfolgt nach ökologischen Kriterien. Weiters ist ein bauplatzübergreifendes Mobilitätskonzept mit den Bauplätzen I und D geplant
Außerdem geplant sind in der „Wohnwildnis“ ein Sozialstützpunkt mit Mehrfachnutzung der Volkshilfe Wien mit Besuchscafé im Erdgeschoß sowie eine Zusammenarbeit mit JUNO – einem Verein für Getrennt- und Alleinerziehende.

Vielfältiges Wohnungsangebot

Bei den 40 geförderten Mietwohnungen handelt es sich um Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen in durchschnittlichen Größen von 57 bis 80 Quadratmetern. Die 20 SMART-Wohnungen haben bis zu vier Zimmer und sind zwischen 39 und 85 Quadratmeter groß. 
Die Wohnräume sind mit Laminatböden ausgestattet, Eingangstüren in RC3-Ausführung sorgen für ein sicheres Wohngefühl. Eine dezentrale Wohnraumlüftung mit Abluftventilatoren und schallgedämmter Nachströmöffnung vom Freien in die Aufenthaltsräume gewährleistet die Versorgung mit Frischluft auch bei geschlossenen Fenstern. Die Wohnungen sind besonders hell und freundlich, da nordseitige Ausrichtungen vermieden werden. Alle Einheiten verfügen über eine private Freifläche zur Erweiterung des Wohnraumes – die Palette reicht dabei von Balkonen über Loggien und Terrassen bis zu Eigengärten.

Flexible Gemeinschaftseinrichtungen

Im Erdgeschoss lädt ein großzügiger Gemeinschaftsraum mit vorgelagerter Terrasse zu verbindenden Aktivitäten ein. Besonders praktisch: eine Waschküche grenzt direkt an den Gemeinschaftsraum an. Auch der Kleinkinderspielplatz ist gleich vor der Gemeinschaftsterrasse angesiedelt.
Einen weiteren Anlass, mit den NachbarInnen auch spontan zusammen zu kommen bietet die Dachterrasse. Besonders verlockend: hier gibt es Hochbeete für Urban Gardening, einen Arbeitstisch, einen Getränkeschrank sowie eine Pergola – viele Möglichkeiten, sich zu verwirklichen oder einfach die Seele baumeln zu lassen. 
Einzigartig sind die sogenannten Flexräume, die auf jedem Geschoß geplant sind. Sie können als Gemeinschaftsraum, Kinderspielraum und vieles mehr genutzt werden. 
Ein besonderes Naturerlebnis verspricht die „Stadtwildnis“, ein naturbelassener Teil, der für alle BewohnerInnen von „An der Schanze“ zugänglich ist. Geplant sind hier „Wildwiesen-Touren“ & Kräuter-Workshops zum Erkunden der Gegend. Außerdem finden die Jüngeren hier auch einen vielseitigen Kinder- und Jugendspielplatz. 
Bei der Gestaltung und Nutzung von Gemeinschaftsräumen und Freiflächen können die künftigen „Wohnwildnis“-MieterInnen mitreden. Den Mitgestaltungsprozess begleitet der Verein JUNO, der zusätzlich auch Workshops für AlleinerzieherInnen anbietet. 

Fünf Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume bieten ausreichend Platz. Insgesamt sind ca. 230 Fahrradabstellplätze vorhanden. Zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität wird in einem der Fahrradabstellräume eine Fahrradwerkstatt situiert. 
Für AutofahrerInnen stehen 42 PKW-Stellplätze in den Hochgaragen auf Bauplatz I und D zur Verfügung.

Eckdaten

  • Neubau
  • 60 geförderte Mietwohnungen, davon 20 SMART-Wohnungen
  • Bauträger: ARWAG
  • Planung: Architekten Tillner & Willinger ZT GmbH
  • Baubeginn: Sommer 2022
  • Bezugstermin: Anfang 2024

Lage und Infrastruktur

Die Anlage entsteht angrenzend an den 22. Bezirk, in unmittelbarer Nähe zum Zentrum Kagran sowie dem Erholungsgebiet Obere Alte Donau. Der Anschluss an die A23 ist über die Donaustadtstraße/Erzherzog-Karl-Straße gegeben.

Öffentlich kommt man mit der Buslinie 27A zur U1-Station Kagran. Die Straßenbahnlinie 25 verbindet den Verkehrsknoten Floridsdorf (S-Bahn und U6) mit dem Donauspital.

Im Nahbereich befinden sich das Donau-Zentrum, der Gewerbepark Stadlau und das Shopping-Center Nord. Die Gesundheitsversorgung ist mit der Klinik Floridsdorf, dem Donauspital sowie diversen Ärzten und Apotheken ebenfalls hervorragend.

Für eine gute Ausbildung von Kindesbeinen an sorgen mehrere Kindergärten – einer davon am Nachbargrundstück, mehrere Volksschulen, zwei Neue Mittelschulen, eine Polytechnische Schule, ein Gymnasium, eine Humanberufliche Schule und die Veterinärmedizinische Universität.

Für die Freizeitgestaltung bietet das Gebiet mit der Erste Bank Arena, dem Donauplex, den Erholungsgebieten an der Alten und Neuen Donau, dem Donaupark und mehreren Bädern eine breite Palette von Möglichkeiten.

Kosten

Für die 40 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel rund
€ 499,00/m² und die monatlichen Kosten liegen bei ca. € 7,75 /m².

Für die 20 SMART-Wohnungen betragen die Eigenmittel rund
€ 60,00/m² und die monatlichen Kosten beginnen bei ca. € 7,50/m².

Ein Garagenplatz ist ab etwa € 90,00 im Monat zu haben.

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