Die Künstlerin Laura Andreß schuf in Kooperation mit Kulturlabor Gemeindebau mit dem Projekt “STILLE POST” ein akustisches Archiv zwischenmenschlicher Beziehungen. Von September bis November 2025 standen besondere Telefonzellen in zwei Wiener Gemeindebauhöfen – in der Per-Albin-Hansson-Siedlung im 10. und im Kopenhagen-Hof im 19. Bezirk. Wer eintrat und den Hörer abnahm, konnte über die Nummerntasten aus verschiedenen voraufgezeichneten Geschichten wählen. Zu hören waren persönliche Erzählungen von Bewohner*innen – Geschichten mitten aus dem Leben, von Nähe und Distanz, vom Miteinander und Ohneeinander, vom Verbundensein und Loslassen.
STILLE POST schuf einen Dialog zwischen zwei Gemeindebauhöfen und zwei Bezirken. Neben den hörbaren Geschichten verband eine Direktleitung die beiden Orte und ermöglichte spontane Begegnungen am Telefon.
STILLE POST lud außerdem einmal im Monat zum Stammtisch, um bei Essen und Getränken zusammenzufinden und ins Gespräch zu kommen.
Orte:
10., Per-Albin-Hansson-Siedlung, entlang des Bergtaidingwegs, Höhe Adolf-Unger-Gasse, bei Stiege 49
19., Kopenhagen-Hof, Billrothstraße 12/1 bei Stiege 9
Konzept & Künstlerische Leitung: Laura Andreß
Ausstattung: Felix Huber
künstlerische Mitarbeit, Outreach: Jonas Baur
Audio Schnitt, Sound Design: Clara Jacquemard
Technische Leitung, Lichtdesign: Martin Siemann
Tontechnik, Mastering: Michael Strohmann
Grafikdesign: Anna Liska
Sprecherin: Nora Jacobs
Ein Kooperationsprojekt von Kulturlabor Gemeindebau/wohnpartner und KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien.
Gefördert aus Mitteln der Stadt Wien Kultur sowie der Bezirkskultur für den 19. Bezirk