„Respekt gemeinsam sicher“-Tour im Wiener Gemeindebau
Seit 17. März berät „Respekt gemeinsam sicher“ erneut zu allen Fragen der Hausordnung und des guten Zusammenlebens.
Ein respektvolles Zusammenleben ist essenziell für eine gute Nachbarschaft und wichtig für die Lebensqualität. Um die hohe Wohnzufriedenheit sicherzustellen, für die Wien international bekannt ist, haben das Nachbarschaftsservice wohnpartner, Wiener Wohnen und die Grätzlpolizei vor zwei Jahren „Respekt gemeinsam sicher“ ins Leben gerufen.
Aufgrund der Wichtigkeit des Themas und der positiven Resonanz geht das mobile Serviceangebot heuer in eine neue Runde. Die drei Kooperationspartner beraten gemeinsam direkt in den Gemeindebauhöfen und können durch geballte Kompetenz auch komplexe Fragen beantworten. Bis September macht die Respekt-Tour jeweils am dritten Dienstag des Monats Station und fördert den offenen Dialog. Auch alle Fragen zur sozialen Beratung von wohnpartner sind bei diesen Terminen gut aufgehoben.
Sämtliche Termine in der Übersicht:
Uhrzeit: immer von 15 bis 18 Uhr
- 17. März – Laxenburger Straße 94, 1100 Wien
(parallel findet ein Sauberkeitsfest statt) - 14. April – Wehlistraße 303, 1020 Wien (parallel findet ein Sauberkeitsfest statt)
- 19. Mai – Ödenburger Straße 73–75, bei den Stiegen 25 und 26, 1210 Wien
- 16. Juni – Leuthner Hof, Mollardgasse 89, 1060 Wien
- 21. Juli – Strindberggasse 1, Innenhof, 1110 Wien
- 18. August – Andergasse 12, 1170 Wien
- 15. September – Am Heidjöchl 14, Ballsportplatz Guido-Lammer-Gasse, unterhalb von Stiege 44, 1220 Wien
Positive Bilanz der Respekt-Tour 2025
Bei den insgesamt 24 Terminen, die 2025 stattfanden, nahmen mehr als 1300 Besucher*innen teil. Thematisch ging es neben Lob um Verbesserungswünsche, neue Ideen sowie konkrete Lösungsansätze für bestehende Herausforderungen im Wohnumfeld.
Ein wiederkehrendes Thema waren Lärmstörungen in den Abendstunden, etwa durch laute Musik, voll aufgedrehte Fernsehgeräte bzw. Gespräche auf Balkonen und Freiflächen.
Darüber hinaus wurden Ablagerungen von Sperrmüll sowie Verschmutzungen von Grünflächen thematisiert. Ordnungsberater*innen von Wiener Wohnen informierten über die geltende Hausordnung und pochten auf deren Einhaltung.
Kleinere Probleme – beispielsweise ungepflegte Hecken – wurden umgehend behoben. In Anlagen ohne akute Schwierigkeiten konnten die Bewohner*innen an Pinnwänden ihre Verbesserungsideen einbringen und sich so demokratisch an der Gestaltung ihrer Wohnumgebung beteiligen. Bei allen Terminen war auch die Grätzlpolizei präsent, die sich gezielt um Sicherheit im Grätzl kümmert.