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Grätzl-Entdeckungen in Hietzing und Liesing

bis

23., Wotrubakirche – Maurer Wald – Sterngarten – Pappelteich

Am 6. Oktober fand ein weiterer Ausflug im Rahmen unserer Initiative „Grätzl-Entdeckungen in Hietzing und Liesing“ statt. Diesmal wurden die 11 Teilnehmenden von der mit der Wotrubakirche sehr gut vertrauten Frau Zenk rund um das Bauwerk geführt, bevor sie diese auch von innen bestaunen konnten.

Anschaulich wurden die Entstehungsgeschichte sowie die architektonischen Besonderheiten der Kirche vorgestellt. Einige Fragen warfen zum Beispiel die Statik und das Material (Sichtbeton) der im brutalistischen Stil erbauten Kirche auf, die explizit zum Diskutieren anregen soll. So wollte es die Managerin Margarethe Ottillinger, die den Bau der Kirche anregte und förderte, nachdem sie 1955 nach schuldloser Gefangenschaft in der Sowjetunion nach Österreich zurückkehrte. Über ihr vehementes Engagement, ihre zielstrebige Karriere und den Skandal um ihre unrechtmäßige Festnahme und Gefangenschaft berichtete einer der Teilnehmer der Gruppe nach vorheriger Recherche – ganz nach dem Motto der Grätzl-Entdeckungen „informativ und partizipativ“.

Danach ging die Gruppe weiter ins Grüne, in den Maurer Wald, zum „Sterngarten“ und seinem Freiluftplanetarium, dem einige wohl noch einmal nach Sonnenuntergang einen Besuch abstatten werden. Von dort aus ging es zum Pappelteich, der eine grüne Schilf- und Seerosenoase für Frösche und Libellen bietet, welche die Teilnehmenden mit Freude beobachteten und fotografierten.

Wir freuen uns schon auf unsere nächsten gemeinsamen Entdeckungen, um unser Grätzl besser kennenzulernen. Auf gute Nachbarschaft!