Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer
Vier Personen stehen im Freien und unterhalten sich, eine trägt eine Uniform mit der Aufschrift "Ordnungsdienst"

Erfolgreiche Bilanz für „Respekt gemeinsam sicher“-Tour

Hanel-Torsch: Die Initiative von Wiener Wohnen, wohnpartner und der Grätzlpolizei stärkte das gute Miteinander und bot Unterstützung direkt in den Gemeindebauten. Fortsetzung bereits fixiert!

Die heurige „Respekt gemeinsam sicher“-Tour machte bei sieben Terminen in ganz Wien auf die Bedeutung der Einhaltung der Hausordnung für ein gutes Zusammenleben aufmerksam. Zudem bot sie Hilfestellung bei individuellen Herausforderungen in den jeweiligen Wohnhausanlagen. Zwischen April und September nutzten rund 450 Wiener*innen die Gelegenheit zum Austausch und zur Beratung durch die Expert*innen von Wiener Wohnen, dem Nachbarschaftsservice wohnpartner und der Grätzlpolizei. Aufgrund der positiven Resonanz wird die Initiative fortgesetzt.

„Gutes Wohnen zeichnet Wien seit mehr als 100 Jahren aus. Dazu gehören leistbare Mieten, aber auch ein gutes Miteinander. Denn immer, wenn Menschen respektvoll miteinander umgehen und aufeinander Rücksicht nehmen, steigt nicht nur die Wohn-, sondern auch die Lebensqualität. Genau hier setzt unsere ‚Respekt gemeinsam sicher‘-Tour an: Wir fördern den Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, stärken den Zusammenhalt und bringen konkrete Unterstützung in die Gemeindebauten“, so Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch.

Gemeinsam handeln, rasch unterstützen

Bei „Respekt gemeinsam sicher“ vereinen wohnpartner, Wiener Wohnen und die Grätzlpolizei ihre Kompetenzen, um die Anliegen der Mietenden rasch und fachlich übergreifend zu bearbeiten. Für unterschiedliche Fragestellungen stehen die jeweils richtigen Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung. Sie zeigen Lösungswege auf – eigenständig oder in Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen – und entwickeln gemeinsam mit den Bewohner*innen geeignete Maßnahmen.

Anliegen aufgreifen und Verbesserungen umsetzen

Lob, Anregungen und Verbesserungsvorschläge waren bei der Tour ausdrücklich gefragt. Über Pinnwände und eine „Wunschbox“ konnten die Besucher*innen ihre Ideen und Anliegen einbringen. So schuf „Respekt gemeinsam sicher“ Raum für Austausch und die aktive Mitgestaltung der eigenen Wohnumgebung.

Lärmstörungen wurden am häufigsten angesprochen. Vor allem in den Abendstunden sorgten laute Musik, Gespräche in Innenhöfen oder auf Balkonen sowie laufende Fernseher für Unmut. Auch die Nutzung von Grünflächen gab Anlass zu Gesprächen – etwa wegen nicht angeleinter Hunde oder nicht ordnungsgemäß entsorgten Mülls. Die Teams vor Ort informierten über die geltenden Regeln und zeigten auf, wie gegenseitige Rücksichtnahme zu einem guten Zusammenleben beiträgt.

Die Ordnungsberater*innen von Wiener Wohnen nahmen Anliegen auf und kümmerten sich unter anderem um Nachpflanzungen bei Hecken oder die Beseitigung von Verschmutzungen im Außenbereich. Kleinere Mängel wie ausgefallene Beleuchtungen im Stiegenhaus oder ungepflegte Grünflächen wurden umgehend behoben. 

Gut beraten durch den Sommer

Oft zur Sprache kamen die Auswirkungen der Hitzewellen in den heißen Monaten. Die Mitarbeiter*innen gaben praktische Tipps, wie sich Wohnungen bei hohen Temperaturen möglichst kühl halten lassen, und informierten über die seit diesem Jahr erleichterten Möglichkeiten zur Anschaffung von Klimaanlagen in Gemeindebauwohnungen. Darüber hinaus konnten sich Bewohner*innen über das soziale Beratungsangebot von wohnpartner informieren. Dabei wird über bestehende Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen der Stadt Wien bei sozialen, finanziellen oder wohnbezogenen Fragen aufgeklärt.

Auch die Grätzlpolizei war bei allen Terminen vertreten und stand den Bewohner*innen bei Fragen und Anliegen zur Verfügung. Hinweise etwa zu Verkehrsübertretungen konnten vor Ort eingebracht werden. Darüber hinaus leistete die Grätzlpolizei mit Präventionsarbeit (Tipps zum Schutz vor Einbruch und vor aktuellen Betrugsmaschen) einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Grätzl.