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ZeitzeugInnenprojekt

70 Jahre Siemensstraße - Orte der Begegnung damals und heute

 

Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstags der Wohnhausanlage Siemensstraße 21-55, entstand die Idee die Geschichte der Wohnhausanlage aufzuarbeiten.

Dabei kristallisierten im Rahmen des Projekts „70 Jahre Siemensstraße-Orte der Begegnung damals und heute“ sich zwei Aspekte besonders heraus, die jetzt in zwei großartigen Ausstellungen gezeigt werden.

Ein Blick in die Vergangenheit- Ausstellung Terra Nova (siehe Folder)

Es entstand durch die Unterstützung von wohnpartner eine Gruppe von ZeitzeugInnen, die sich regelmäßig BewohnerInnenzentrum Ruthnergasse  trafen.

Die erzählten Erinnerungen und alten Gegenstände der Zeitzeug*innen bilden die Grundlage der Ausstellung „Terra Nova – 70 Jahre Siedlung Siemensstraße“.

Das Wien Museum und die Wohnbauforschung  gewährleisten durch das Kuratieren des Museums eine qualitative historische Einbettung. Mit Unterstützung von  Susanne Reppe (Wohnbauforschung), den Kuratoren Wolfgang Fichna und Georg Vasold sowie  Susanne Winkler und Werner Schwarz vom Wien Museum. Auch Student*innen des Studiengangs Soziologie der TU Wien haben im Rahmen des Seminars „Nachbar*innenschaft im Wandel“ unter der Leitung von Julia Edthofer und Bettina Prokop Inhalte für die Ausstellung produziert:

Video Zeitzeug*innen:
Fidelia Gartner & Niklas Ruby (Studierende der Raumplanung, TU Wien)

Modellbau „Das Leben nach dem Duplexmodell“:
Joanna Grochowska, Sevinc Aytok (Studierende der Architektur, TU Wien)
 

Ein Blick auf das Hier und Jetzt- Ausstellung Fotoserie Siemensstraße von Ruth Mader

Um auch einen Bezug zum Hier und Jetzt herzustellen entstand ein Portrait von Menschen, die in dieser Wohnhausanlage jetzt leben.

Ruth Mader: „Ein Portrait von Menschen im Gemeindebau Wien Siemensstraße 21-55.

Die Wohnungen sind etwa 30m2 bzw. 60m2 groß.

Die Fotos fangen die Architektur des Baus ein und konzentrieren sich auf die Gesichter und das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner, wie sie mit ähnlichen Wohnverhältnissen unterschiedlich umgehen.“

„In einer Gemeindebauanlage haben viele Wohnungen die gleichen Grundrisse. Mich hat interessiert, die Menschen, die hier leben zu portraitieren: Wie werden gleiche Wohnungsgrößen und Grundrisse unterschiedlich belebt, aber auch welche anderen Wohnformen wie individuelle Gartengestaltungen und Gartenwohnungen gibt es in der Anlage Siemensstraße.“

Diese Ausstellung wird bis Ende Juni 2021 im BewohnerInnenzentrum Ruthnergasse gezeigt.

Beide Ausstellungen sind ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung unter 01/ 24503 21080 zu besichtigen.
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