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Zeitzeug*innenprojekt

70 Jahre Siemensstraße - Orte der Begegnung damals und heute

 

NEU: Podcast zur Ausstellung: Trailer

Folge 1: Eine Wohngeschichte

Folge 2: Der Architekt und die neue Nachbarschaft

Folge 3: Arbeits- und Freizeitwelt

Anmeldung zur Ausstellung "Terra Nova" ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung unter 01/ 24503 21080, Adresse: Scottgasse 5, 1210 Wien

Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstags der Wohnhausanlage Siemensstraße 21-55, entstand die Idee die Geschichte der Wohnhausanlage aufzuarbeiten.

Dabei kristallisierten sich im Rahmen des Projekts „70 Jahre Siemensstraße – Orte der Begegnung damals und heute“ zwei Aspekte besonders heraus, die jetzt in zwei großartigen Ausstellungen gezeigt werden.

Ein Blick in die Vergangenheit – Ausstellung Terra Nova (siehe Folder)

Durch die Unterstützung von wohnpartner fand sich eine Gruppe von Zeitzeug*innen, die sich regelmäßig im Bewohner*innenzentrum Ruthnergasse trafen.

Die erzählten Erinnerungen und alten Gegenstände der Zeitzeug*innen bilden die Grundlage der Ausstellung „Terra Nova – 70 Jahre Siedlung Siemensstraße“.

Das Wien Museum und die Wohnbauforschung  gewährleisten durch das Kuratieren des Museums eine qualitative historische Einbettung. Mit Unterstützung von  Susanne Reppe (Wohnbauforschung), den Kuratoren Wolfgang Fichna und Georg Vasold sowie Susanne Winkler und Werner Schwarz vom Wien Museum. Auch Student*innen des Studiengangs Soziologie der TU Wien haben im Rahmen des Seminars „Nachbar*innenschaft im Wandel“ unter der Leitung von Julia Edthofer und Bettina Prokop Inhalte für die Ausstellung produziert:

 Video Zeitzeug*innen:
von Fidelia Gartner & Niklas Ruby (Studierende der Raumplanung, TU Wien)

Modellbau „Das Leben nach dem Duplexmodell“:
Joanna Grochowska, Sevinc Aytok (Studierende der Architektur, TU Wien)


Vergangene Veranstaltungen:

Ein Blick auf das Hier und Jetzt – Ausstellung Fotoserie Siemensstraße von Ruth Mader

Um auch einen Bezug zum Hier und Jetzt herzustellen, entstand ein Portrait von Menschen, die in dieser Wohnhausanlage jetzt leben.

Ruth Mader: „Ein Portrait von Menschen im Gemeindebau Wien Siemensstraße 21-55. Die Wohnungen sind etwa 30m2 bzw. 60m2 groß. Die Fotos fangen die Architektur des Baus ein und konzentrieren sich auf die Gesichter und das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner, wie sie mit ähnlichen Wohnverhältnissen unterschiedlich umgehen.“

„In einer Gemeindebauanlage haben viele Wohnungen die gleichen Grundrisse. Mich hat interessiert, die Menschen, die hier leben zu portraitieren: Wie werden gleiche Wohnungsgrößen und Grundrisse unterschiedlich belebt, aber auch welche anderen Wohnformen wie individuelle Gartengestaltungen und Gartenwohnungen gibt es in der Anlage Siemensstraße.“

Diese Ausstellung wurde bis Ende Juni 2021 im Bewohner*innenzentrum Ruthnergasse gezeigt.

 
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