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Erste „Wilde Wiese“ im Gemeindebau

In der Donaustadt wurde ein kleines Naturparadies geschaffen, das die Lebensqualität im Gemeindebau noch einmal steigert

Erst kürzlich wurde Wien als „grünste“ Stadt der Welt ausgezeichnet. Nun zieht in die Bundeshauptstadt mit der ersten Naturwiese im Gemeindebau noch mehr Natur ein. Im Rudolf-Köppl-Hof im 22. Bezirk wurde auf Initiative der BewohnerInnen eine 230 m2 große naturnahe Wiese gestaltet, in der zahlreiche Gräser, Stauden, Wiesenkräuter und Blumen gedeihen. Zudem bietet sie Nahrung und Lebensraum für Insekten wie Bienen, Falter und weitere Kleintiere. Damit die wertvolle Artenvielfalt erhalten bleibt, wird die Wiese nur selten gemäht.

Planung und Umsetzung
Bei der Planung und Umsetzung haben der Mieterbeirat, das Nachbarschaftsservice wohnpartner, Wiener Wohnen, die Hausbetreuung sowie die MA 22 wertvolle Unterstützung geleistet. So wurde etwa Bodensubstrat, Saatgut und Frühjahrsblüher in Bio-Qualität angeschafft, um die Naturwiese rasch zum Erblühen zu bringen.

wohnpartner-Bereichsleiterin Claudia Huemer: „Gerne hat wohnpartner bei der Planung und Umsetzung der ersten Gemeindebau-Naturwiese unterstützt. Die gemeinsame Arbeit bringt die NachbarInnen zusammen und lässt ein lehrreiches und erholsames Naturparadies entstehen.“

Grünraum im Gemeindebau wichtiger Beitrag zur grünen Stadt
Das Besondere am Gemeindebau: Nur rund 30 Prozent der Gesamtfläche sind verbaut, 70 Prozent der Fläche sind begrünte Höfe und Außenanlagen. Die über 600 Hektar Grünflächen mit 70.000 Bäumen und einer Million Sträuchern sind wertvoller Lebensraum für viele Tierarten und schaffen ein angenehmes Mikroklima.

Die 1. Wiener Naturwiese im Gemeindebau
Rudolf-Köppl-Hof
Eipeldauer-Straße 40, Stiege 19
1220 Wien
 

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