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Lernbegleiter Karl Lauermann

Seit mittlerweile sieben Jahren ist Karl Lauermann Lernbegleiter im Karl Wrba-Hof. Der gelernte Konditor ist selbst Opa. Das Leben hat es gut mit ihm gemeint, er will der Gesellschaft etwas zurückgeben und die unterstützen, die Hilfe brauchen: An zwei Nachmittagen pro Woche betreut er im wohnpartner-Lokal Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bei den Hausaufgaben. Aber den Schüler*innen sei nicht geholfen, wenn er selbst die Aufgaben löse, meint der 79-Jährige: „Ich zeige den Kindern Wege, wie sie zu einer Lösung kommen. Und ich versuche, die Kinder so verständnisvoll zu begleiten, wie ich es als Kind gerne gehabt hätte.“ Viele seiner Schützlinge sind mittlerweile der Lernbegleitung entwachsen, aber Nachwuchssorgen plagen die Lernbegleitung nicht – im Gegenteil, die Nachfrage ist ungebrochen und größer als das Angebot an Lernbegleiter*innen. Die Corona-Zeit macht es nicht einfacher, da weniger Kinder gleichzeitig in die Lernbegleitung kommen dürfen.

„Wenn Sie Zeit haben und diese gerne sinnvoll verbringen möchten, schauen Sie im wohnpartner-Lokal vorbei“, regt Karl Lauermann daher an. In der Lernbegleitung sind Schüler*innen von der 1.- bis zur 4. Klasse Volksschule und von der 1. bis zur 2. Klasse Mittelschule. „Haben Sie keine Angst davor, dass sie etwas vielleicht nicht wissen. Zeit und Geduld sind das Wertvollste Geschenk für die Kinder – und vielleicht gibt es auch bessere Schulnoten unter dem Weihnachtsbaum.“

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