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Künstlerin, Akteurin, Bassena-Besucherin: Susanne Ott aus der Hanssonsiedlung

81 Jahre jung ist die sympathische Favoritnerin Susanne Ott. Sie ist das kreative Herz des Bewohner*innen-Zentrums in der Per Albin Hansson-Siedlung. Jeden Montag wird hier gemalt, geklebt, gebastelt, genäht, gestrickt und auf alle anderen erdenklichen Arten kreativ gewerkt. Susanne Ott reißt mit ihrer Lebensfreude alle Teilnehmerinnen mit, gibt Tipps und ermutigt. In der Vorweihnachtszeit herrscht besonders reger Betrieb: Eine ältere Dame legt sich ihr Strickzeug zurecht, eine Haube für das Enkelkind soll bis Weihnachten fertig sein. „Heute mache ich ein Knopfbild“, freut sich eine andere Teilnehmerin schon auf die kommenden Stunden. Eine junge Frau bereitet eine Leinwand vor, die sie bemalen will. Ein paar Tische weiter näht eine Besucherin an einem riesigen Adventkalender aus ehemaligen Jeans. Die Stimmung ist offen und freundlich, jede*r ist hier herzlich willkommen, der sich in Gesellschaft künstlerisch betätigen will.

Susanne Ott wohnt selbst in der Hanssonsiedlung im 10. Bezirk und entdeckte nach ihren aktiven Berufsjahren als kaufmännische Angestellte erst in der Pension das Malen und das kreative Arbeiten für sich. Seit vielen Jahren ist sie überall da im Einsatz, wo wohnpartner ihre Unterstützung braucht: Zu Beginn des ersten Lockdowns nähte sie Mund-Nasen-Schutzmasken für eine Spendenaktion, entwarf Kochschürzen für die Teilnehmer*innen an der wohnpartner-Aktion „Gusto Kochen“, bemalte Steine zur Verschönerung des „Bassena 10“-Gartens, arbeitete bei der wohnpartner-Ausstellung „Starke Frauen im Gemeindebau“ mit, malte Kulissen für das Bassena-Kasperltheater, kreierte Bilder für zahlreiche Verschönerungsaktionen und vieles, vieles mehr.

Ihre jüngsten Werke sind zahlreiche liebevoll gestaltete Ausmal-Bilder mit winterlichen und weihnachtlichen Motiven sowie Mandalas für den wohnpartner-Adventkalender. Nicht nur die jüngeren Besucher*innen werden daran ihre Freude haben. Und Frau Ott wird sich darüber freuen, die Welt wieder ein bisschen bunter gemacht zu haben.

 

 

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