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Nachbarschaft, Freundschaft und Familie

Das folgende Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, hinter die Mauern zu sehen, auch wenn diese die vermeintliche Anonymität des Gemeindebaus am Rennbahnweg darstellen. Denn dahinter schreibt das Leben Geschichten, wie sie schöner nicht sein können. 

Tamara Ruf ist eine ältere Dame, die schon sehr viel erlebt hat in ihrem Leben. Trotzdem, vielleicht aber auch gerade deshalb, hat sie das Lachen niemals verlernt. Gesundheitlich ist sie leider schon sehr eingeschränkt und der Körper spielt schon lange nicht mehr so mit, wie sie es gerne hätte. 

Vieles wäre gerade im letzten Jahr nicht möglich gewesen, wenn es nicht die Familie Spahijaj gegeben hätte und hier insbesondere Shepnije Spahijaj, die Familienmutter. Beide Damen wissen, sie können sich immer aufeinander verlassen, in guten, wie aber auch in schlechten Zeiten. Was sie verbindet, ist mehr als nur eine Nachbarschaft: Frau Spahijaj nennt Frau Ruf liebevoll „Oma“ und wenn man den beiden zuhört, sieht man, dass aus Nachbarschaft eine Familie geworden ist. Auch die Kinder von Shepnije Spahijaj und ihr Ehemann helfen tatkräftig mit, sobald Frau Ruf etwas benötigt. Ein gutes Beispiel dafür, wie Anonymität in der Nachbarschaft entgegengewirkt wird, wenn Mieter*innen selbst die Initiative ergreifen.
 

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