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Ein Tagebuch im offenen Bücherregal

Das Fensterbrett des wohnpartner Lokals im 20. Bezirk dient seit zwei Jahren als „offenes Bücherregal“. Jeder ist dazu eingeladen, Bücher vorbeizubringen und mitzunehmen. Eines Tages lag dort ein besonderer Fund – ein persönliches Tagebuch. 

Das Tagebuch, dessen Besitzer*in bis dato anonym geblieben ist, beginnt im Oktober 1989 mit einem Klassentreffen und endet im März 1990 mit Schulstress und einer großen Liebe. Hinzugefügt wurden Erinnerungsstücke, wie ein Kinoticket datiert mit 20.11.1989 (damals noch um 50 Schilling erhältlich). Dieses besondere Fundstück wird von wohnpartner in Ehren gehalten.

Büchertauschbörse am Fensterbrett
Um auf den Bücherschrank im wohnpartner-Lokal aufmerksam zu machen, stellen die Mitarbeiter*innen seit fast zwei Jahren einige Bücher auf das Fensterbrett. Mit Erfolg: Immer mehr Bewohner*innen und Anrainer*innen kommen vorbei, um zu schmökern und das eine oder andere Buch mitzunehmen. Mittlerweile bieten Fensterbrett und Bücherschrank immer wieder neue „Gustostückerln“, die Büchertauschbörse funktioniert unabhängig von Tageszeit und Öffnungszeiten.

Glückwunschkarte als Lesezeichen
Immer wieder werden Glückwunschkarten als Lesezeichen verwendet. Meist sind diese leer, der Inhalt einer Karte rührte die Mitarbeiter*innen allerdings besonders. Die Karte beginnt mit: „Mein lieber Bruder…“  und endet mit: „…ich werde immer für dich da sein – solange du mich brauchst! In Liebe, deine Schwester T.“

 

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