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Geschichte durch die Augen der Kunst betrachtet: Vernissage „Widerstand in Sandleiten“

Widerstand und Befreiung
- 16. Bezirk

Am 6. Juli fand im wohnpartner-Lokal am Matteottiplatz die Vernissage der Kunstschule Wien statt, bei der Werke von Studierenden zum Thema des Semesters „Widerstand und Zivilcourage“ erstmals gezeigt wurden. 

Im Herbst 2015 eröffnete wohnpartner am Matteottiplatz das Denkmal „sandleitendatenbank“ in Erinnerung an die kampflose Befreiung von Ottakring und Hernals vor 70 Jahren. In einer Kooperation mit der Kunstschule Wien griffen Studierende nun das Thema auf und gestalteten Faltpläne zum Erkunden des Grätzels.

Wie unterschiedlich Zugänge zur Zeitgeschichte sein können, wird am 6. Juli in einer Kooperation von wohnpartner mit der Kunstschule Sandleiten deutlich: Die StudentInnen nahmen das ZeitzeugInnen-Projekt – in welchem die MitarbeiterInnen der Service-Einrichtung gemeinsam mit ZeitzeugInnen die kampflose Befreiung Ottakrings aufgearbeitet haben – zum Anlass, Stadtpläne mit historisch wichtigen Punkten in Sandleiten zu entwickeln. Die kreativen Entwürfe – darunter auch das beeindruckende Siegerprojekt – sind nun in einer Ausstellung erstmals zu sehen und laden zu einem Rundgang durch den Stadtteils ein. 

Die Vernissage stieß auf reges Interesse bei rund sechzig BesucherInnen, welche nach der Eröffnung der Veranstaltung im wohnpartner-Lokal auch die Gelegenheit hatten, weitere Werke im nahe gelegenen ehemaligen elektropathologischen Museum zu besichtigen. 

Die im wohnpartner-Lokal ausgestellten Werke der angehenden KünstlerInnen können bis 30. September besichtigt werden (Matteottiplatz 3, 1160 Wien, Dienstag, 14:00-18:00 bzw. nach Vereinbarung unter 01/24503/ 16085).

Vernissage „Widerstand in Sandleiten“

Wo: 16., wohnpartner-Lokal Sandleitenhof, Matteottiplatz 3

Hintergrund

Bereits 2015 startete wohnpartner das ZeitzeugInnen-Projekt, in Rahmen dessen bisher in Zusammenarbeit mit den Ottakringer Kulturfreunden, SOHO in Ottakring und dem Künstler Andreas Strauss ein Denkmal gestaltete wurde, das die Geschichte des historischen Ereignisses erzählt. Zudem entstand eine begleitende Broschüre. ImpulsgeberInnen für das umfassende Projekt waren Helene Neuhaus und Paul Vodicka. Nach dem Tod von Helene Neuhaus Anfang 2016, ist Paul Vodicka der letzte lebende Zeitzeuge, der von diesem Ereignis erzählen kann. 

Ein interessierter Besucher sieht sich die Ausstellung an.
Erklärende Worte werden an die BesucherInnen gerichtet.
Eine Besucherin gedankenverloren.
Reger Ansturm auf die Ausstellung.
Die BesucherInnen stärken sich am Buffet.
Die Kunstwerke werden bestaunt.
Rund um das Buffet wird angeregt geplaudert.
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